Hilfe hat viele Gesichter

Wir alle brauchen hin und wieder eine helfende Hand. Und im Idealfall hilft sie uns, uns zukünftig selbst zu helfen, sodass es keine Almosenempfänger gibt, sondern Menschen, die ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen (können) – dank deiner/unserer Hilfe.

Ich kenne etliche Menschen die sich aktiv für die Entwicklungshilfe einsetzen und viele die spenden.
Oft sind es nur kleine Beträge, die wir geben (können) und doch kann gerade deine Spende dazu beitragen, dass der Brunnen gebaut werden kann, der vor dem Verdursten rettet, dass Waldgärten angelegt werden, die das Klima verbessern und ganze Familien mit Nahrung versorgen, dass Menschen, die aufgrund einer (Natur-)Katastrophe alles verloren haben, wieder ein Dach über den Kopf haben und Hoffnung schöpfen. 

Ich hab es mir daher zur Angewohnheit gemacht, jährlich mindestens 1 Projekt des Entwicklungshilfeklubs zu unterstützen. Meist ist es ein Projekt, das irgendeinen Bezug zu Gesundheit hat oder die Menschen unterstützt ihre Grundbedürfnissen wie ausreichend Nahrung, sauberes Wasser oder einem Dach über dem Kopf zu erfüllen.

Der Entwicklungshilfeklub 

Das Tolle beim Entwicklungshilfeklub ist, dass jeder Euro wirklich dort landet, wo er gebraucht wird. Und da ich Gabriele Tabatabai (die Geschäftsführerin) persönlich kenne, bin ich mir da 100%-ig sicher. Sie ist eine wunderbar integer Frau, die dafür brennt und aktive Hilfe vorlebt – unterstützt von ihrem Mann Assad Tabatabai, der auch seit Jahren die Weihnachtsbillets der Weihnachts-Anstatt-Aktion“ designt.

Dieses Jahr hast du die Möglichkeit mit einer Spende von EUR 10,- ein Weihnachtsbillet mit einer, aus bedruckter Folie bestehenden, bezaubernden Laterne zu erwerben und somit das Licht der Liebe zu teilen. Denn die Weihnachts-Anstatt-Aktion kommt Kindern in Niger zugute. Mit dem Erwerb eines Billett samt Laterne um EUR 10,-, sorgst du dafür, dass 1 Kind in Niger 2 Monate lang täglich eine warme Mahlzeit in der Schule bekommt. Ist das nicht großartig?! Ja, helfen kann manchmal so schön und einfach sein.

Durch die Zusammenarbeit mit internationalen Entwicklungshilfe-Organisationen und lokalen Partnern ist eine raschere Umsetzung vieler Projekte möglich.

Seit Kurzem gibt es auch eine neue, wunderbar übersichtliche Homepage, auf der alle Projekte vorgestellt werden – denn Hilfe hat viele Gesichter. Außerdem vermittelt die Seite klar, wofür der Klub steht, was er tut, fördert und erreicht.

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2015 konnte der Entwicklungshilfeklub Spendengeldern in Höhe von rund EUR 2 Mio. an Projekte in aller Welt weitergeben, mehr dazu kannst du im Jahresbericht 2015 nachlesen.

Doch der große Erfolg des Entwicklungshilfeklubs ist Teamarbeit, wie Gabi Tabatabai immer wieder betont und nicht müde wird, immer wieder auf ihr großartig eingespieltes und engagierten Team aus 5 hauptberuflichen und 80 ehrenamtlichen Mitarbeitern hinzuweisen.

Und ich möchte ergänzen, diese Erfolgt sind nur durch Menschen möglich, die alle ein großes gemeinsames Ziel verfolgen – die Welt zu einem besseren Platz für uns alle zu machen.
Ein großes DANKE an dieser Stelle, an alle, die sich so aktiv für die Sache einsetzen, euer Engagement macht diese Welt jeden Tag ein bisschen schöner und lebenswerter, ermöglicht Hilfe zur Selbsthilfe und ein Leben in Würde für viele.

Das hauptamtliche Team v.l.n.r.: Gabriele Tabatabai, Julia Hadinger, Franz Christian Fuchs, Alina Gruber, Sandra Schett

Das hauptamtliche Team v.l.n.r.: Gabriele Tabatabai, Julia Hadinger, Franz Christian Fuchs, Alina Gruber, Sandra Schett

Finanziert wird der organisatorische Teil des Klubs und seine hauptberuflichen Mitarbeiter/innen über Spenden und Mitgliedsbeiträge.

Doch ohne die vielen ehrenamtliche Helfer/innen wäre es unmöglich, so viele großartige Projekt zu betreuen. Danke, dass ihr eure Zeit und Arbeitskraft in den Dienst dieser großen Sache stellt.

Wenn auch du ehrenamtlich mithelfen willst, bist du herzlich willkommen.
Mehr dazu erfährst du hier

Die Payback Bar

Cocktails für einen guten Zweck,
das war die Grundidee von Klaus Leroch und ich finde es großartig Genuss mit Sinn zu verbinden.

Payback BAR

Payback Bar – Klaus Leroch

Und so funktioniert’s:

Die Payback Bar ist eine mobile Bar, die ins Haus kommt. Vor Ort werden die besten und beliebtesten Cocktails für deine Gäste gemixt. Und das beste, du musst dich um nichts kümmern.

Das Team der Payback Bar kommt ins Haus, mit allen benötigten Getränken, Gläsern, Deko-Utensilien – ja, selbst die Eiswürfel werden mitgebracht.

Die Drinks werden dann entweder auf deiner Party verkauft oder du machst dir einen Pauschalbetrag für das Service aus. Alles wird ehrenamtlich organisiert und der Reinerlös kommt Projekten des Entwicklungshilfeklubs zugute.

Also ich find die Payback Bar von Klaus Leroch ist einfach genial.
Alles Infos zu diesem tollen Projekt und wie du es für dein Fest nutzen kannst, erfährst du hier.

Ja, Entwicklungshilfe hat viele Gesichter, wie auch die Geschichte von Amy B. Smith beweist.

Amy B. Smith – eine Frau verändert die Welt

Die Amerikanerin Amy B. Smith hat es sich zur Lebensaufgabe gesetzt, den ärmsten der Armen das Leben zu erleichtern, mit modernsten Know how und minimalen Kosten.

Schon früh erlebte Amy B. Smith während eines längeren Aufenthalts in Indien, wie hart das Leben für viele Menschen ist. Während ihres Studiums in Maschinenbau setzte sie sich aktiv für das US Friedenscorps ein, ging für eine Weile nach Botswana und  studierte die Lebensbedingungen der Menschen. Lernte ihre alltäglichen Herausforderungen und Probleme kennen, und begann nach Lösungen zu suchen.

Sie begann Schrott, wie alte weggeworfene Fahrräder zu mechanischen Hilfsmitteln umzufunktionieren. Der manuelle Antrieb alter Fahrräder wurde die Basis vieler einfacher Maschinen.

Doch damit nicht genug, sie gründete das D-Lab eine Einrichtung des Massachussets Institut für Technology (MIT), das sich mit der Entwicklung von Low Tech Geräten auf Basis modernster Erkenntnisse und Technologien spezialisiert hat.

Amys Erfindungen

Sie hat es geschafft eine Methode zu finden, die landwirtschaftlichem Abfall zu Kohle-Briketts verarbeitet. Die Kohle kann wiederum zum Kochen und Heizen verwendet werden. Das spart herkömmliche teure Heizmaterialien und wirkt sich positiv auf die Baumbestände aus. Und das beste daran ist, die Methode ist  einfach, kostengünstig und leicht zu lernen. Doch sieh selbst – hier ist der Link zu den Youtube Video vom Kohle-Projekt.

Was mir beim Ansehen des Videos besonders auffiel, war wie sehr Amy und ihre Studenten für das Projekt brennen und diese Begeisterung steckt an. Ihre Vorlesungen am Massachussets Institut für Technology (MIT) sind einzigartig. Bemerkenswert ist auch, dass in keinen anderen Technologie-Kursen die Zahl weiblicher Studenten höher ist.

Im D-Lab des MIT forscht sie mit ihren Studenten weiter und entwickelt laufend neue großartige Hilfsmittel, die dann in Entwicklungsländern zum Einsatz kommen. Jedes Technologie-Projekt ist so konzipiert, dass es die Menschen bei ihren Alltagsaufgaben unterstützt, dass die dafür benötigten Hilfsmittel vor Ort vorhanden sind und die Geräte nach einer kurzen Einschulung selbst hergestellt werden können.

So entstand auch der Corn Sheller, ein Gerät, dass die Maiskörner von den Kolben trennt. In Amys Entwicklungslabor entstand ein äußerst funktionsfähiges Gerät, dass sich die Menschen selbst aus einem Stück Blech herstellen können. Wie erfährst du hier.

Das mag im ersten Step für dich nicht revolutionär klingen, doch für die Menschen in den Entwicklungsländern bedeutet es, dass sie mit diesem Gerät 10 Kolben schälen können, wo sie in derselben Zeit mit der Hand nur einen schaffen.

Doch das D-Lab begnügt sich nicht nur mit der Entwicklung nützlicher Geräte im stillen Kämmerlein. Amy fährt mit ihren Student/Innen auch in Entwicklungsländer, schult die Menschen dort im Umgang mit Geräten und Werkzeugen, sodass sie selbst in der Lage sind, die entwickelten Geräte nach Anleitung zu fertigen.

Sie ermutigt die Menschen in den Entwicklungsländern auch selbst aktiv zu werden, sich Gedanken zu machen, Hilfsmittel zu (er)finden, die den Anforderungen ihres Alltags entsprechen und unterstützt sie in der Umsetzung und Weiterentwicklung dieser Ideen. Derzeit gibt es Ausbildungszentren in Tanzania, Uganda, Guatemala und Haiti.

Ich finde das ist der richtige Ansatz – Hilfe zur Selbsthilfe – für ein Leben in Würde.

Amy B. Smith, die auch als MITs-Guru für Low Tech Engineering bezeichnet wird, wurde letztens zu einer der 100 einflussreichsten Frauen der Welt gerechnet und zu recht, wie ich finde. Die Welt braucht mehr Menschen wie sie.

Mehr über Projekte und Publikationen

Doch Entwicklungshilfe hat viele Gesichter und die Welt rückt zusammen, wie zum Beispiel in Bereich der

Internationale Entwicklungszusammenarbeit

Maria Baier-D’Orazio, Expertin für berufliche Bildung und Beraterin im Dienst internationaler Entwicklungszusammenarbeit, begleitet seit nunmehr 20 Jahren Menschen in vielen Ländern bei der Durchführung von Entwicklungshilfeprojekten. Sie analysiert die Projekt, deckt Probleme auf, gibt Impulse für kreative Lösungen, coacht im Bereich Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung.

So zeigt sie zum Beispiel in Ihrer Publikation „Was der Krieg uns lehrte“ Überlebensstrategien von Handwerk und Gewerbe in der Krisenregion Ostkongo auf. Denn Entwicklungshilfe endet nicht dort, wo Hunger und Durst gestillt sind, sondern setzt sich fort in der Stabilisierung der Gesellschaft.

Leben wagen bis ins hohe AlterVielleicht war es gerade die Begegnung mit anderen Kulturen und anderen Lebensweisen, die Maria Baier-D’Orazios einen Blick über den Tellerrand hinaus ermöglicht hat, auch darüber wie unterschiedlich der Umgang mit dem Alter ist. In Ihrem Buch „Leben wagen, bis ins hohe Alter“ vermittelt sie uns einen neuen lebendigen Zugang zum Älterwerden, macht Mut und zeigt uns, was alles möglich ist. Anhand vieler Beispiele zeigt sie kreative Lösungen, wie wir auch mit Vergnügen älter werden können.

Mehr dazu findest du in meinem Blog-Artikel über die Bücher von Maria Baier-D’Orazio

„Vom Vergnügen älter zu werden“, hier ist eine Leseprobe
„Leben wagen bis ins hohe Alter“, hier ist eine Leseprobe

Und gar nicht so weit entfernt, geht es doch hier auch um (Persönlichkeits-)Entwicklung und Hilfe zur Selbsthilfe.

 

(2016/10)

Fotos: die Veröffentlichung der Fotos zu den Entwicklungshilfeprojekten und der Payback Bar erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Entwicklungshilfeklubs und seiner europäischen Partner wie Oxfam, Misereor, Jesuitenmission, Netz, Entraide et Fraternité sowie lokalen Partnern.

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