Das Gabrielental in Weitra

Neue Routen, alte Wege – frei nach dem Motto „Was ist sonst noch möglich?“

Wie ich schon berichtet habe, möchte ich mir die Vorlieben meiner Freunde und Familienmitglieder zunutze machen um Neues zu entdecken. Ein wunderbares Talent meines Mannes ist es, neue Routen für Spaziergänge ausfindig zu machen. Da er Strecken von 5-8 km Länge bevorzugt, schaut er sich im Internet gerne Laufrouten an. Die meisten Laufstrecken sind in einer guten Länge und meist auch nicht zu herausfordernd, also ideal für einen gemütlichen Spaziergang.

Und da wir gerade im Waldviertel den Jahreswechsel verbracht hatten, führte mich meine erste Entdeckungstour im Jahr 2020 ins schöne Gabrielental in  Weitra – genauer gesagt auf die Xundheitsroute ‚Schützenberg grün 2‘ (siehe www.xundwaerts.at/tl_files/downloads/Streckenkarte_Weitra.pdf). Mit dem Hin- und Rückweg vom Hauptplatz in Weitra weg, war es ein wirklich schöner Winterspaziergang, der uns noch ein wenig weiter die Lainsitz entlang führte und über Schützenberg.

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Das liebliche Gabrielental

Das Gabrielental ist ein herrlicher Flecken Erde. Entlang der Lainsitz führt auf beiden Seiten eine kleine Promenade. Auf dem Weg kommt man an einem Grillplatz, einer Kneippanlage, einem Barfußpark und einigen Denkmälern sowie der einen oder anderen Kuriosität vorbei. Der ’normale‘ Streckenverlauf geht über 4,2 km. Mehr über die Strecke, Hintergrundinfos und wunderschönen Fotos vom Gabrielental in der schönen Jahreszeit findest du unter www.zwalk.at/das-gabrielental-in-weitra/

Benannt wurde das Gabrielental nach Gabriele Landgräfin zu Fürstenberg (1821-1895), der späteren Gabriele Marchesa Pallavicini.
Die Adelsfamilie Fürstenberg ist übrigens seit über 400 Jahren Eigentümer von Schlosses Weitra. Die heutigen Besitzer sind Johannes Eduard Egon Prinz zu Fürstenberg und seine Frau Stephanie, die sich für Kunst und Kultur ebenso einsetzen wie für benachteiligte Menschen.

Stephanie Fürstenberg oder ‚Prinzessin Stephanie Landgräfin zu Fürstenberg-Weitra‘ wie ihr adeliger Name lautet, ist gelernte Goldschmiedin und Schauspielerin. Und sie arbeitet aktiv im Verein „TUTGUT – tut Kindern gut“ mit, einem Förderverein für schwerkranke Kinder und deren Familien, dessen Gründerin und Obfrau sie ist.

Das Tolle daran, die Spenden kommen zu 100% den Hilfsbedürftigen zugute, denn alle Mitarbeiter sind ehrenamtlich aktiv – aus Freude am Helfen. Mehr über Stephanie Fürstenberg und ihr humanitäres Engagement findest du in dem Madonna-Artikel ‚Ein Schloss ist auch nur ein Haus‘.

Den Tipp für den Besuch des Gabrielentals hab ich übrigens von einer lieben Klientin bekommen, die in Weitra aufgewachsen ist.

Weitwanderweg Lainsitz – von der Quelle zur Mündung

Auf dem Weg fand ich auch eine Hinweistafel, die über den gesamten grenzüberschreitenden Wanderweg entlang der Lainsitz berichtet, von dem das Gabrielental nur einen kleiner Abschnitt darstellt. Der gesamte Weg von der Lainsitz-Quelle bis zur Mündung der Lainsitz in die Moldau beträgt übrigens 230 km.
Der österreichische Anteil der Weges beträgt  82,4 km. Die genaue Beschreibung findest du hier: www.waldviertel.at/a-der-weg-entlang-der-lainsitz-route-1-st-martin

Wie du siehst, finde ich immer wieder neue Zugänge zu bekannten Dingen. Beim Schreiben dieses Artikels war es besonders die Entdeckung des Vereins „TUTGUT – tut Kindern gut“ der mich fasziniert hat und das Engagement von Stephanie Fürstenberg. Diese so sympathisch wirkende Frau möchte ich gern mal persönlich treffen und mich mit ihr unterhalten. Na, wer weiß, vielleicht findest du hier demnächst einen Artikel darüber ;D

(Jänner 2020)
Text und Fotos: Andrea Bauer

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